Mi., 08. Apr. 2026   Jan Laufer

SOFTEC begleitet Campusführung im Rahmen der Orientierungswoche der Fakultät Informatik

Während Roboterhund Ben Erstsemester-Studierende über den Campus führt, erhalten die angehenden Studierenden erste Einblicke in spannende Bereiche der Wirtschaftsinformatik.

Im Rahmen der Orientierungswoche (O-Woche; 08.04.2026) der Fakultät Informatik durfte der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Softwaretechnik (SOFTEC) die Campusführung am Standort Essen aktiv begleiten. Unter der Organisation von Thorsten Kimmeskamp und dem Mentoring-Programm der Fakultät Informatik (inklusive engagierter Tutor*innen) wurden die Erstsemesterstudierenden herzlich willkommen geheißen.

Ein besonderes Highlight der Führung war der Einsatz unseres Roboterhundes „Ben“, mit dem wir die rund 25 teilnehmenden Studierenden der Wirtschaftsinformatik begrüßen konnten. Bei bestem Wetter, strahlend blauem Himmel und guter Stimmung bot die Tour über den Hauptcampus nicht nur eine erste Orientierung, sondern auch spannende Einblicke in die Forschung und Arbeit der Wirtschaftsinformatik am SOFTEC-Lehrstuhl.

Im Austausch mit den Studierenden konnten wir anschaulich vermitteln, welche zentralen Aufgaben und Forschungsfelder die Wirtschaftsinformatik prägen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf unserer Forschung im Bereich der Verkörperten Künstlichen Intelligenz (Embodied AI / Physical AI). Am Beispiel unseres Roboterhundes „Ben“ zeigten wir, wie generative KI in physische Systeme integriert werden kann, um intelligente, interaktive und autonome Anwendungen zu ermöglichen. 

Konkret diskutierten wir unter anderem den potenziellen Einsatz von robotischen Assistenzsystemen zur Unterstützung von sehbehinderten und blinden Menschen, etwa in Form eines Roboter-Blindenführhundes. Darüber hinaus wurden Anwendungsszenarien im Katastrophenschutz vorgestellt, beispielsweise die autonome Erkundung einsturzgefährdeter Gebäude sowie die Kommunikation mit betroffenen Personen und Einsatzkräften durch den Roboter.

Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren des Mentoring-Programms sowie allen Tutor*innen für die gelungene Zusammenarbeit und den erfolgreichen Auftakt für die neuen Studierenden. Wir freuen uns darauf, einige der Teilnehmenden künftig auch in unseren Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekten wiederzusehen!